Unbenannt

Barthes: „FW ist von qualvoller Liebe zerstört, er leidet, ist ständig niedergeschlagen, bedürftig, an allem desinteressiert etc. Dabei hat er niemanden verloren; der Mensch, den er liebt, lebt etc. Und ich neben ihm, ich höre ihm zu, mache einen ruhigen Eindruck, bin aufmerksam, präsent, als wäre mir nicht etwas unendlich viel Ernsteres geschehen.“

Barthes jetzt zu lesen ist wirklich schön. Es ist, als lebte ich zwischen den Seiten. Meinem einzigen übrig gebliebenen Ort.