Unbenannt

rar das Wimpernhaar

Für Wünsche fällt es manchmal ab

.

Liegt auf der Wange dann

Kommt auf meinen Finger,

landet auf dem Kleid

gekommen nicht weit

.

ich ess Wackelpudding

.

Kosmonauten schlagen Rauten

Mit dem Spirograph,

der geht um die Welt

.

Am Bergsee zeltet Rahel,

Der Abende gleitet sie rein

klirrend Kälte

.

Ron macht Tee

unter der Fahne der Spaghetti,

keines Landes, gähnt er.

so also,

also So.

.

Ich wünsch mir trotzdem.

jedes Mal.

was andres.

und immer dasselbe, und

Flieg, Haar, unter der Fahne der Makkaroni

Tina

Ein kurzer Roman von mir: wird im Herbst im Textem Verlag erscheinen. Tina, so heißt er und queer, das ist der. Mit richtigem echten Sex, und mit Liebe, auch wenn sie ihre seltsamen Pfade nimmt, mitunter wie nicht da erscheint, doch sie ists.

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Unbenannt

Ich habe binnen Kurzem zwei Bücher gelesen, Judith Hermann „Daheim“ und „Die Verlassenen“ von Matthias Jügler. Judith Hermann habe ich in einem durchgelesen, ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. An einer Stelle schreibt sie: „Die Töne, die aus Gaps Instrument kommen, schweben, sie sind hässlich und anziehend zugleich.“ Das trifft auch für „Daheim“ zu. Es hinterlässt mich ziemlich verstört. Die Stimmung.

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Rilkedingens

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.

Sie sprechen alles so deutlich aus.

Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,

und hier ist der Beginn und das Ende ist dort.

.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,

sie wissen alles, was wird und war;

kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;

ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.

Die Dinge singen hör ich so gern.

Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.

Ihr bringt mir alle die Dinge um

Unbenannt

über dem Holztisch

Gläser und Gabeln

sie hängen von der Decke runter,

An Angelsehne,

Nimm

heute ist 20.12.2020

die Zwei, die keine Zwanzig sein wollte,

hat das so gemacht,

wir sind uns

Heute seit sieben an Jahren

Es gibt Kaiserschmarrn und roten Wein.

.

Wir waren uns aufrichtig und ehrlich

Dein Gesicht ist die Sonne

Deine Hände das Silberblatt,

Pflanze in Silbern,

kleine Plättchen,

Pergamenten ähnelnd

und meine Tränen tropften warm

in deine Armbeuge

Wo du sie sammeltest

wir lassen keine Schiffchen darauf fahren

Aber sie sind da

Otter und Nachtigall beklatschen uns

wir jubilieren ihrer,

Filippa und Eleonore,

die 7 gedreht

L für Liebe,

L für Liebe.

Unbenannt

Invertzuckersirup, nude!

Wir wachsen unsere Bäuche

und weiter runter,

zwei Vulven mit Zuckerguss!

Die Bäckerei „Schweinerei“ aus dem Internet

bietet ja auch Penis-Gugelhupfe an

wir halten Liebe fest

halten uns fest

Und unter Tannen

spannen wir auf

und spannen den Nachbarn

Der Gassi geht mit Berti.