So habe ich es mir zu Ostern gedacht

Licht ist stärker, als alles. Diesen Gedanken hatte ich oft. Seit ich denke oft und er hat mich dann immer immens stark gemacht. Das war manchmal auch nötig. Der Gedanke birgt für mich, ihn weiterzutragen. Das sagt er mit. Weil es nötig ist, ist das. Ich denke, auch dem noch so kleinen, der noch so kleinen, kann das Licht übermächtige Stärke geben. Es ist gar nicht so viel, es ist dieses Quäntchen mehr auf dieser Seite, so empfinde ich es immer. Ich wollte dieses Ostern gerne einen Gottesdienst sehen, im Fernsehen, im Internet, doch ich kam noch gar nicht dazu. Ich mache das nachträglich. Ich habe ein Osterlicht angezündet und werde gleich meine Haare waschen, nachher einen Osterzopf zu flechten.

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Mt 17, 1-9

Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm.

Petrus aber antwortete und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!

Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

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