Gedicht 38

Schleier am Himmel

Es sind Wolken

Sprachlos zu dir

Es ist aber da

Und hier,

und ich

und du mich

ich dich

du

Da die Sonne

sie kommt gleich Sprühregen aus deinen Händen,

irisierend.

bricht auf meine

Und deine Augen –

Von Mildem müde

blicken mich an

ich blinzle,

Sonne,

auf meiner Netzhaut

Darunter noch dazu,

spiegelig.

und im Nu

batsch ich einen Kuss auf deinen Mund

und ich, so kugelrund

bin dir lieb und du mir teuer

und die Ringelblume hottet mit der Sumpfdotter- – am Fluss

wir darin

auch tanzend

die Oberfläche vom Fluss hart

Blauschwarz.

wir patschen sie auf und sind uns uns,

Maharadscha

Samseroth, die Ruhe.

hergehaucht

hinweggenommen

Schaue ich auch noch verschwommen?

Mit Balsamessig gerinnend Sojamilch

zu butterner

dazu Apfel

dazu Apfelsin

Kraft, sie kommt!

zweierlei einerlei,

und fallend jedoch,

ein Gewahrwerden

Ruhe braucht es eben auch

und die Brandung zu sehn

ins Wasser zu gleiten

Damit auch du mit reinkommst

ist

dreimal

eben falsch

ich brauche Kraft

ich brauche mich

ich brauche Entspannung

brauche mich

Gerade jetzt in Wiegenwipfelkeit

.

Nicht nur in Anklängen,

da alles gut

Ich das weiß,

und es im selben Moment schwindet

Was nimmt das immer wieder?

Alles immer weg